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Parks der Salz- und Wiesenquelle Parks

Adresse

Sady Solného a Lučního pramene
Františkovy Lázně
351 01


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Beschreibung

Der Bereich vor der Kolonnade der Salz- und Wiesenquelle wurde 1860 zum Park umgestaltet. Später, in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts, wurde der Park dann in östlicher und südlicher Richtung hin zu den Quellen erweitert. Der Hauptpromenadenweg führt zum romantischen Gebäude des Aussichtsturms Salingburg.

1816 wurde die Salzquelle entdeckt und sofort entstand auch ein neuer, von Säulenpappeln und Hecken gesäumter Weg von der Abfüllanlage an der Franzensquelle zur Salzquelle. Dieser Weg ist bis heute als Isabellenpromenade bekannt. Ab 1818 wurden bei der Gestaltung der Umgebung der Salzquelle und auch der wenig später entdeckten Wiesenquelle Sand und Lehm aufgeschüttet und das Gelände mit ganzen Baumstämmen verfestigt. Obwohl die Gemeinde Franzensbad damals erst den systematischen Aufkauf öffentlichen Besitzes und von Parks von der Stadt Eger (Cheb) zu lösen hatte, trieb sie die Pflanzung von Bäumen und die Ausstattung der Parks voran. 1833 veräußerte die Stadt Eger endlich die Grundstücke vom Zentrum des Kurortes in Richtung Salz- und Wiesenquelle – nun konnten die Aufschüttungen beginnen. Als 1842 die Holzkolonnade der Salz- und Wiesenquelle einem Sturm zum Opfer fiel, wurde 1843 an ihrer Statt die heutige gemauerte Kolonnade errichtet. Anschließend wurden in ihrer unmittelbaren Nähe Gärten mit Pfaden angelegt und Bäume gepflanzt. Ab 1860 wurden auf den Grundstücke zu beiden Seiten der Salz- und Wiesenquelle systematisch Eichen und Linden gepflanzt.

1965 kam der erste Zug aus Eger in Franzensbad angedampft, sodass nun auch der unschöne Bahndamm der Eisenbahnstrecke irgendwie verdeckt werden musste. Ab 1881, als der Pflanz- und Verschönerungsvereins Franzensbad gegründet wurde, nahm sich dieser auch der Gestaltung des Terrains rund um die Salz- und Wiesenquelle an. Das Gelände war zum Baumpflanzen äußerst ungeeignet. Aber die Pflanzung von Bäumen und Sträuchern verbarg den unschönen Anblick des kahlen Bahndammes mindestens bis 1887.

Nach dem Ende des 1. Weltkrieges kamen wieder sportliche Betätigungen und Fähigkeiten in Mode. Turnhallen gab es nicht und so trieb man in freier Natur Sport. In den Parks entstanden Freiräume zur gesunden, sportlichen Bewegung. Man spielte wieder Tennis, ging schwimmen, übte sich im Fechtsport und unternahm Reitausflüge. Aber auch Scheiben- und Tontaubenschießen waren ausgesprochen beliebt. Am Ende des Parks, am Schladabach (Slatinný potok) unterhalb der Kolonnade der Salz- und Wiesenquelle wurde in den Hang in Richtung des Aussichtsturms geschossen.
1923 wurde eine zusammenhängende Parkanlage am Stadtrand, südlich des Schladabaches (Slatinný potok) zum Aussichtsturm Salingburg und dann bis zur Eisenbahnstrecke projektiert und schrittweise verwirklicht. In diesen Park wurden zudem ein Spazierweg zum Aussichtsturm und das Gelände der ehemaligen Schiessstätte eingegliedert.1928 wurde dann im südlichen Park die Halle der Glauberquellen errichtet.

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